Der Kirmesbürgermeister

Der Kirmesbürgermeister hat während der Kirmes zwar nur zwei Aufgaben, diese sind jedoch von besonderer Bedeutung. Ihm sind die Aufgaben übertragen das Maipaar an Kirmessamstag den Schaustellern vorzustellen und um eine kleine oder auch größere Spende in die „Büchs“ zu bitten. Außerdem muss er zusammen mit dem Paias an Kirmessonntag den Festzug auf sicheren Pfaden durch Wolsdorf geleiten.

Mit der Unterstützung zahlreicher Helfer koordiniert er den Festzug, seine angestammte Route durch Wolsdorf zu finden. Im Geleit des Festzugs befinden sich die Fähnriche, die Tambourcorps, die Vereinsmitglieder des JGV Rosenhügel und seiner befreundeten Vereine und natürlich auch das Schönste und Beste, das der JGV zu bieten hat: sein Maipaar in einer von Pferden gezogenen Kutsche.

Die orts- und zeitgenauen Zwischenhalte haben dabei die höchste Priorität, um einen qualvollen Dursttod durch Unterhopfung zu vermeiden. Dabei sind die diversen Bierbuden auf der Kirmes ein gern gesehener Halt. Aber auch ortsansässige Wolsdorfer spendieren gern das ein oder andere Erfrischungsgetränk, besonders wenn ein herausragendes Ereignis wie das Jubiläum eines Maipaares oder eine daraus resultierende Jubiläumshochzeit ansteht.

Die Fähnriche und die Tambourcorps haben an diesen Zwischenhalten eine besondere Aufgabe. Während der Festzug die Getränke genießt, müssen diese bei Wind und Wetter ihre herausragenden Fähigkeiten unter Beweis stellen und ihr Können dem Festzug und der feiernden Schar am Wegesrand präsentieren.

Der letzte große Halt befindet sich dann alljährlich auf dem Kirchplatz, bei dem dann nochmal jeder alles aus sich herausholt und nicht selten auch das Maipaar seine über die Wochen hinweg angelernten Fähigkeiten an der Fahne zur Schau stellt.

Abschließend führt der Kirmesbürgermeister die Feiernden zur vereinseigenen Bierbude an der Jakobstraße 1, wo der restliche Tag mit viel Bier, Musik und guter Laune zu einem Höhepunkt geführt wird.

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